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Sicheres Fahren bei nasser & trockener Fahrbahn

Sicheres Fahren bei nasser & trockener Fahrbahn

Wo immer Sie in Europa unterwegs sind, sind Ihre Reifen bedeutenden klimatischen Schwankungen ausgesetzt. Diese klimatischen Unterschiede können die Reifenleistung beeinflussen.

Schlechte Witterungsbedingungen können Risiken für Sie und Ihre Insassen bergen. Regelmäßig gewartete Fahrzeuge und Reifen, ein dem Wetter angepasstes Fahrverhalten sowie die Einhaltung der Sicherheitsregeln erleichtern das Fahren.

Tipp(s)
Passen Sie Ihr Fahrverhalten bei Regen, bei starkem Wind, bei Nebel, Schnee oder Eis an. Vergessen Sie nicht, den Zustand Ihres Fahrzeugs und dessen Reifen vor jeder langen Fahrt zu überprüfen.

Fahren auf nasser Fahrbahn

Die Reifeneigenschaften beeinflussen den Bremsweg Ihres Fahrzeugs auf nasser Fahrbahn.

Sobald es regnet, verschlechtert sich die Sicht, Staub und Öl machen die Fahrbahn rutschig. Auf nasser Fahrbahn ist der Bremsweg dreimal länger als auf trockener Fahrbahn. In einigen Millisekunden sammelt das Profil das Wasser in den Rillen und leitet es aus dem Kontaktbereich ab.

Fahren auf nasser Fahrbahn

Fahren auf nasser Fahrbahn

Bei einer Reifengröße von 195/65/15 leitet ein Reifen ca. 15 Liter Wasser in der Sekunde ab!.Das Profil dient dazu, die Fahrbahn unter der Lauffläche zu trocknen, damit diese den Boden berührt und dort die notwendige Haftung findet.

  • Positivanteil des Laufflächenprofils (Profilblock) Je höher er ist, desto besser kann das Profil das Wasser „speichern“.
  • Form und Ausrichtung des Profils (symmetrisch, längsorientiert, asymmetrisch, usw.) Es handelt sich um ein regelrechtes Drainagesystem, denn das Profil muss das Wasser seitlich so schnell wie möglich ableiten.
  • Lamellierung Die Kanten und Lamellen tragen weitgehend zum Trocknen der Fahrbahn bei, denn sie haben eine Art „Scheibenwischerfunktion“.

Fahren auf nasser Fahrbahn

Fahren auf nasser Fahrbahn

Die Messungen zeigen, dass es große Unterschiede zwischen den verschiedenen Reifen bezüglich des Bremsweges auf nasser Fahrbahn gibt. Zwischen zwei Reifen kann der Unterschied im Bremsweg bis zu 12 Meter betragen, das entspricht der Länge von 3 Fahrzeugen.

Tipp(s)
Auf nasser Fahrbahn benötigt ein Fahrzeug mit abgefahrenen Reifen einen längeren Bremsweg, um zum Stehen zu kommen. Außerdem erhöht sich das Aquaplaning-Risiko erheblich.

Vorsicht beim ersten Regen nach einer längeren Hitzeperiode, da die Fahrbahn durch Staub und Öl sehr rutschig wird. Auf nasser Fahrbahn ist der Bremsweg dreimal länger als auf trockener Fahrbahn.

Fahren auf trockener Fahrbahn

Auf trockener Fahrbahn ist das Fahrverhalten Ihres Fahrzeugs umso genauer, je starrer das Reifenprofil ist.

Die Steifheit des Profils ist eines der wichtigsten Elemente für eine gute Fahrpräzision und eine gute Reaktivität (oder Spritzigkeit). Diese Steifheit des Profils erhält man durch:

Reifenprofil Ein flaches Profil mit quadratischen Schultern verleiht dem Reifen eine gute Auflagefläche, insbesondere bei einer seitlichen Beschleunigung in Kurven.

Positivanteil des Laufflächenprofils Je geringer der Prozentsatz ist, desto größer ist die Gummifläche am Boden und daher die Haftung.

Massive Gummiblöcke Durch breite, massive Gummiblöcke wird die Mobilität an den dicken Profilstellen begrenzt.

Selbstblockierende Lamellen

Die Lamellen „verschlechtern“ die Steifheit des Profils (Bürsteneffekt).

Um dies zu verhindern, kann man auf eine komplexere Lamellierung zurückgreifen.

Fahren auf nasser Fahrbahn

Fahren auf trockener Fahrbahn

Tipp(s)
Das Fahren auf trockener Fahrbahn ist sicherer, aber achten Sie bitte auf lauernde Gefahren wie eine Änderung des Fahrbahnbelags, Rollsplitt oder Wasserpfützen: Dadurch könnte sich die Reifenhaftung plötzlich verändern.

Fahren im Winter

Winterreifen bieten bessere Leistungen und eine verbesserte Haftung als Sommerreifen. Wir empfehlen Ihnen, Winterreifen zu montieren, sobald die Temperatur unter 7°C sinkt. In einigen Ländern besteht sogar eine gesetzliche Verpflichtung, zumindest bei winterlichem Wetter.

Im Winter herrschen besondere Fahrbedingungen.

Für einen Reifen beginnt der Winter bei 7°C. Denn unterhalb dieser Temperatur wird die Gummimischung eines Sommerreifens härter und verliert an Effizienz. Unter 7°C bietet ein Winterreifen mehr. Im Vergleich zu einem Sommerreifen verringert er außerdem die Bremswege auf allen Fahrbahntypen.

Verbesserte Leistungen mit verbesserter Haftung, eine geringere Aquaplaninggefahr und ein besseres Bremsverhalten durch ein angemessenes Profil :

  • Asymmetrisches Richtungsprofil
  • Großer Positivanteil des Laufflächenprofils (+ 5 bis 8%)
  • Starke Lamellierung (1.500 Lamellen gegenüber 200 bei einem Sommerreifen)

Bremsweg auf verschneiter Fahrbahn bei 50 km/h Sommerreifen: 63 m Winterreifen: 32 m Ein Sommerreifen braucht 31 m mehr, um zum Stehen zu kommen.

Bremsweg auf nasser Fahrbahn bei 80 km/h, bei einer Temperatur unter 7°C Sommerreifen: 40 m Winterreifen: 34 m Ein Sommerreifen braucht 6 m mehr, um zum Stehen zu kommen

Für mehr Sicherheit empfehlen wir Ihnen, alle 4 Räder mit Winterreifen auszustatten.

Fahren auf nasser Fahrbahn

Fahren auf nasser Fahrbahn

Tipp(s)
Montieren Sie die Winterreifen schon im November. Im Gegensatz zur Gummimischung der Sommerreifen, die sich verhärtet, sobald die Temperatur unter 7°C sinkt, bleibt die Mischung der Winterreifen weich und bietet eine bessere Haftung.

Winterreifen bieten mehr Sicherheit, aber Sie dürfen trotzdem nicht die grundlegenden Verhaltensregeln bei Unwetter außer Acht lassen: Verringern Sie die Geschwindigkeit und erhöhen Sie den Sicherheitsabstand.


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